Szenenwechsel # 3 im Dunkeln:
Museum für Kommunikation geht!
Touch your Emotions kommt!
Roland Judex ist zu Gast im Dialogmuseum mit
Touch your Emotions -
Die Formensprache der Gefühle
Liebe Besucher,
unsere Museum-Spezial-Tour im „Dialog im Dunkeln“ führt Sie nach einer Bootsfahrt durch einen musealen Erlebnisraum. Dieser Raum ist wechselnden Ausstellungen vorbehalten. Das Dialogmuseum lädt Frankfurter Künstler und Museen ein, sich von diesem Raum zu neuartigen Installationen inspirieren zu lassen.
Touch your Emotions - Die Formensprache der Gefühle von Roland Judex
Wir alle wissen über die Macht der Gefühle. Wir alle wissen, dass Gefühle und Intuition unser Leben in hohem Maße bestimmen.
Aber, kann man Gefühle in abstrakte Formen gießen? Ist diese Vereinfachung überhaupt zulässig? Kann man Gefühle „begreifen“?
Und was, wenn sich Emotionen tatsächlich konkret darstellen lassen und man eine Art Eichmaß hätte, an dem man sich orientieren kann?
Roland Judex arbeitet seit einigen Jahren an einer abstrakten Formensprache. Seine Plastiken und Symbole wollen das Unsichtbare sichtbar machen. Und hier gibt es eine erste Schnittstelle mit dem DialogMuseum.
Der Künstler und Spezialist für nonverbale und visuelle Kommunikation entwickelte ein Formenkonzept, das sich aus 37 Bausteinen zusammensetzt und behauptet, dass es unsere Gefühlswelt visualisiert. Versuchsanordnungen ergaben, dass auch blinde Menschen in den abstrakten Formen menschliche Gefühl rasch wieder erkennen und sie gewissermaßen buchstäblich “begreifen“.
Vor allem aber wirken die Formen bei allen Menschen gleichermaßen anregend und wie ein Impulse für ergiebigen Austausch über die eigene Gefühlswelt. Und hier liegt die zweite Schnittstelle mit dem DialogMuseum: ein ungewöhnlicher Dialog wird angestoßen.
Mit „Touch your Emotions“ stellen wir dialogisch angeordnet nur eine kleine Auswahl von 12 Formen im Dunkeln zur Diskussion.
Die vollzähligen Modelle sind draußen zu betrachten.
Die Ausstellung startet parallel mit dem Blinden Passagier am 15. Juli und löst die in Kooperation mit dem Museum für Kommunikation entstandene Installation „Stille Post“ ab. Den Anfang machte das Deutsche Architektur Museum mit der Rauminstallation „linear substance“.
Wir danken dem Dezernat Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main,
3D Systems GmbH Darmstadt für die Unterstützung und der Frankfurter Rundschau für die Zusammenarbeit.
> Homepage Roland Judex
